Reproduktionen

Tom Thomson

 

Thomas Thomson wurde am 5. August 1877, in Claremont, Kanada geboren.

 

Thomas Thomson gilt als der wahrscheinlich einflussreichste und nachhaltigste kanadische Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Bilder „The West Wind“, von 1917 und „Jack Pine“ von 1916-1917 sind bekannte kanadische Ikonen.

 

Thomas Thomson stammte aus einem schottisch-kanadischen Elternhaus. Er war das sechste von zehn Kindern und wuchs in Leith auf einer Farm, in der Nähe von Owen Sound auf.

 

Sein Vater war so etwas wie ein Naturforscher. Ein Cousin, Dr. William Brodie, der neun Jahre älter als sein Vater war, hatte den Ruf einer der besten Naturalisten dieser Tage zu sein, denn dieser hatte eine Stelle als Direktor der Biologischen Abteilung des heutigen Royal Ontario Museum inne. Thomas Thomson sammelte mit Dr. Brodie Proben, während dieser ihm die Grundlagen einer Naturwissenschaftlerausbildung gab. Von Brodie lernte Thomson, die Natur scharf zu beobachten.

 

In einer kreativen Familie aufgewachsen, lernte Thomas Thomson mehrere Instrumente, darunter die Mandoline. Er hat auch Zeichnen und Malen gelernt. Als junger Mann, der die High School, wegen chronischer Krankheit verpasste, schrieb er sich am Canada Business College in Chatham ein, dann besuchte er 1903 das Acme Business College in Seattle, welches von seinem ältesten Bruder George und einem Freund, FR McLaren, geführt wurde.

 

Was Thomas Thomsons Entwicklung als Maler betrifft, war Thomsons Erfahrung bis dahin vor allem die eines Amateurs. Um ein professioneller Künstler zu werden, musste er zahlreiche Hindernisse überwinden, darunter seine mangelnde Kenntnis der technischen Seite. Diese Situation änderte sich 1906, mit seiner Einschreibung an einer Abendschule, sowie durch seine Kontaktaufnahme, ab 1908, mit einer bekannten kommerziellen Kunstfirma.

 

Thomas Thomson starb am 8. Juli 1917 im Canoe Lake, Kanada und hinterließ etwa 50 Gemälde und über 300 Skizzen.

 

Die Umstände seines Todes konnten nie wirklich aufgeklärt werden. Ein Artikel im Jahr 1977 im Toronto Star von Roy MacGregor legt nahe, dass Thomas Thomson von Shannon Fraser ermordet wurde und dass Annie Fraser, die Frau des Mörders, die Geschichte Freunden erzählte.


Hier finden Sie 154 Gemälde von Thomas Thomson