S - Simon Lucien

Simon Lucien

 

Simon Lucien wurde am 18. Juli 1861, in Paris geboren.

 

Nach seinem Abschluss am „Lycée Louis le Grand“ studierte Simon Lucien Malerei im Atelier von Jules Didier, dann von 1880 bis 1883 an der „Académie Julian“. Durch seine außergewöhnliche Einsicht macht der Künstler nicht nur unverwechselbare Porträts, sondern konnte auch die verborgenen Gefühle jedes einzelnen Charakters wiedergeben.

 

Simon Lucien stellte ab 1891 im „Salon des Artistes Francais“ und im „Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts“ aus. Im selben Jahr heiratete er auch Jeanne Dauchez, die Schwester von André Dauchez, und verliebte sich in die Landschaft und das bäuerliche Leben ihrer Heimat, der Bretagne.

 

1895 lernte Simon Lucien Charles Cottet kennen und wurde Mitglied seiner Künstergruppe „Noire“ oder "Nubianer". Zusammen mit Dauchez, Xavier Prinet, René Ménard und Edmond Aman Jean, beschäftigten sie sich mit den Prinzipien des Impressionismus, aber arbeiteten in dunkleren Tönen.

 

Simon Lucien war 1902 einer der Gründungslehrer an Martha Stettlers und Alice Dannenbergs „Académie de la Grande Chaumière“. Gleichzeitig lehrte er auch an der Académie Colarossi und nahm Privatschüler an.

 

Simon Lucien lehrte ab 1923 an der École Nationale des Beaux-Arts und wurde 1929 in die Académie des Beaux-Arts gewählt, eine Position, die er 13 Jahre inne hatte. Im Jahr 1937 gewann er den ersten Preis bei "l Exposition universelle de Paris" für seine Arbeit am Luxembourg Pavillon.

 

Ein berühmtes Porträt von Simon Lucien, das 1907 von Charles Cottet gemalt wurde, hängt im Musée d'Orsay in Paris. Paul Simon, der Sohn von Lucien und Jeanne, der auch ein Maler war, wurde ein bekannter Tierbildhauer. Weil Simon Luciens Gemälde einen großen Eindruck machten, wurden sie ab 1901 vom französischen Staat gekauft, aber es war zweifellos die Vereinfachung seiner Darstellung, die ihm seine Monumentalität verlieh.

 

Simon Lucien starb am 13. Oktober 1945, in Sainte Marine in der Bretangne, in einem Alter von 84 Jahren.

 

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