Schuch Carl

Carl Schuch

 

Carl Schuch wurde am 30. September 1846, in Wien geboren.

 

Von 1865 bis 1867 studierte Carl Schuch Landschaftsmalerei, bei dem Akademiker Ludwig Halauska. Zu seinen frühen Arbeiten gehören Kopfstudien, die er, wie Stilleben, Ton für Ton, ohne Emotion malte.

 

In der Zeit von 1882 bis 1894 war Carl Schuch in Paris tätig, wo er von Claude Monet, den er als "Rembrandt der Freilichtmalerei" bezeichnete, sehr beeindruckt war.

 

1884 und 1885 verbrachte Carl Schuch die Sommermonate in den Niederlanden, studierte die alten holländischen Meister, sowie die zeitgenössischen Maler der Haager Schule und füllte Notizbücher mit detaillierten Beschreibungen, der Farben, die er in den von ihm bewunderten Gemälden studierte. Von allen Künstlern des Kreises um Wilhelm Leibl, war Carl Schuch der Farbe am meisten ergeben. Seine Arbeit markierte in Wien, den Übergang von der realistischen Tradition zur Moderne.

 

Carl Schuchs längste Freundschaft, war die mit dem Künstler Karl Hagemeister. Die beiden trafen sich in Bayern, reisten gemeinsam durch ganz Mitteleuropa und ließen sich 3 Jahre in Ferch nieder, einem kleinen Dorf südlich von Berlin. Die beiden teilten sich ein sehr kleines Haus und malten die Natur rund um Ferch.

 

Der robuste Karl Hagemeister kümmerte sich um den sensiblen Carl Schuch, indem für ihn jagte, fischte, aber auch kochte. Es wurde spekuliert, dass die beiden ein Liebespaar waren. Ihre Freundschaft endete, als Schuch nach Paris zog. Sie trafen sich ein weiteres Mal, als Carl Schuch von Hagemeister besucht wurde. Dies führte zu einer Meinungsverschiedenheit über den Verdienst verschiedener entstandener Werke und führte dazu, dass Hagemeister ihre Beziehung aufgab.

 

Carl Schuch war finanziell unabhängig und bemühte sich wenig, seine Arbeiten auszustellen. Zu seinen Lebzeiten verkaufte er nur ein Bild. Seine späteren Jahre waren von einer degenerativen Krankheit gezeichnet, und er hörte 1891 auf zu malen.

 

Carl Schuch starb am 13. September 1903 in Wien.

 

Nach dem Tod von Carl Schuch veranlasste Max Liebermann, Hagemeister, Schuchs Biographie zu schreiben.



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