Schiele Egon

Egon Schiele

 

geboren am 12. Juni 1890 in Tulln, war ein österreichischer Maler des Expressionismus.

 

Das Werk Egon Schieles ist für seine Intensität, und die vielen Selbstbildnisse bekannt, die der Künstler schuf.

 

Der österreichische expressionistischer Künstler Egon Schiele, war für den grössten Teil seines kurzen Lebens uneins mit Kunstkritikern und Gesellschaft .

 

Sogar noch mehr als Gustav Klimt, machte Egon Schiele Erotik zu einem seiner Hauptthemen und wurde sogar wegen Obszönität 1912 kurz eingesperrt. Der gedrehte Körper und die ausdrucksvollen Linien welche die Bilder und Zeichnungen Egon Schieles charakterisieren, machen den Künstler, obwohl noch stark der Jugendstil-Bewegung verbunden, zu einen wichtigen frühen Vertreter des Expressionismus.

 

Seine Behandlung der nackten Gestalt zeigt einen einsamen gequälten Geist durch die Sexualität getrieben, aber nicht erfüllt. Zuerst stark unter Einfluss Klimts, den er 1907 traf, erreichte Egon Schiele bald einen unabhängigen antiklassischen Stil, wobei seine zackigen Linien mehr aus dem psychologischen und geistigen Gefühl entstanden, als durch ästhetische Rücksichten.

 

Egon Schiele malte mehrere hervorragende Porträts, wie das seines Schwiegervaters, Johann Harmss (1916), und eine Reihe von beunruhigenden Selbstbildnissen. Späte Werke wie "Die Familie" (1918) offenbaren einen neuentdeckten Gefühl der Sicherheit. Bemerkenswert aber auch eine Reihe von großartigen Landschaftbildern, welche sich eine größere Bekanntheit verdienen würden.

 

Im Herbst 1918 erreichte die spanische Grippe-Epidemie, die in Europa mehr als 20 Millionen Leben forderte, Wien. Seine Frau Edith, die im sechsten Monat schwanger war, erlag der Krankheit am 28. Oktober. Egon Schiele starb nur drei Tage nach seiner Frau. Er war nur 28 Jahre alt. Während der drei Tage zwischen ihren Todesfällen zeichnete Egon Schiele einige Skizzen von Edith; diese waren seine letzten Arbeiten.

 

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