Rousseau Henri

Henri Rousseau

 

Henri Rousseau, auch bekannt als „Le Douanier“ wurde am 21. Mai 1844 unter dem Namen Henri Julien Felix Rousseau in Laval geboren.

 

Der autodidaktische französische Maler Henri Rousseau, dessen Malstil der naiven Malkunst und dem Postimpressionismus zugeordnet wird, gilt als einer der Pioniere des Surrealismus.

 

Schon als Kind zeigte Henri Rousseau sein Interesse an Dichtung und Musik. Nach seiner Schulzeit leistete er seinen Wehrdienst als Klarinettist in einem Regiment der Infanterie. Anschließend wurde Henri Rousseau Zollbeamter. Darauf bezieht sich der Name „Le Douanier“, was auf Deutsch „Der Zöllner“ bedeutet.

 

1869 heiratete Henri Rousseau und wurde Vater von neun Kindern. Im Jahre 1888 verstarb seine Ehefrau, Henri Rousseau ließ sich im Jahr 1893 vorzeitig pensionieren. Schon vorher hatte er mit der Malerei angefangen.

 

Der junge Alfred Jarry erkannte als Erster den Wert der Bilder von Henri Rousseau. Durch Alfred Jarry bekam Henri Rousseau Kontakt zu Paul Gauguin. Im Atelier von Paul Gaugin lernte Henri Rousseau die Künstler Mallarme, Strindberg und Degas kennen und stellte bald darauf selbst seine Gemälde im Salon des Independants aus.

 

Durch die Freundschaft mit Guillaume Apollinaire konnte Henri Rousseau Kontakt zur künstlerischen Avantgarde knüpfen. Um seine geringe Rente aufzubessern, gab Henri Rousseau Geigenunterricht.

 

Henri Rousseau lernte Delauney, Pablo Picasso, Braque, Max Jacob und viele weitere bekannte Künstler kennen.

 

Henri Rousseau kam von Zeit zu Zeit mit dem Gesetz in Konflikt. Nachdem er wegen Scheckbetruges zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, der Richter die Haftstrafe in eine Bewährungsstrafe umwandelte, versprach Henri Rousseau dem Richter, dessen Ehefrau zu porträtieren.

 

Henri Rousseaus berühmteste Gemälde sind: „Der Blaue Reiter“, entstanden im Jahre 1912, „Der Traum“, entstanden im Jahr 1910 sowie „Die Brücke in Sevres“, entstanden im Jahre 1908.

 

Am 2. Dezember 1910 verstarb Henri Rousseau im Pariser Hospital Necker an den Folgen einer Blutvergiftung. Nur sieben Menschen erschienen zu seiner Beerdigung.

 

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