N-R - Richter Adrian

Adrian Ludwig Richter

 

Adrian Ludwig Richter wurde am 28. September 1803, in Dresden geboren. Er war ein deutscher Maler und Radierer und der Sohn des Graveurs Karl August Richter, von dem er auch seine Ausbildung erhielt.

 

Adrian Ludwig Richter war der populärste und in vielerlei Hinsicht der typischste deutsche Illustrator, der Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt hatte. Seine Arbeit ist so deutsch und häuslich, wie die Märchen von Grimm.

 

Richter besuchte Italien von 1823-1826, und sein „Gewitter in den Sabiner Bergen“ im Städel Museum in Frankfurt, ist eines der wenigen italienischen Motive aus seiner Feder.

 

1828 arbeitete Adrian Ludwig Richter als Designer für die Meissener Fabrik und 1841 wurde er Professor und Leiter des Landschaftsateliers an der Dresdner Akademie. Die Dresdner Galerie besitzt eines seiner besten und charakteristischsten Gemälde, "Brautprozession im Frühling".

 

Das Interesse seines ereignislosen Lebens konzentriert sich auf seine Kunst. Als Maler strebte Adrian Ludwig Richter eine gründliche Vermischung des Figurelements mit der Landschaft an, was sich an den folgenden Beispielen gut erkennen lässt: "Ernteprozession in der Campagna" (1833), "Fähre am Schreckenstein" ( 1836) und "Brautprozession im Frühling" (1847) in der Galerie Dresden; "Blick auf das Riesengebirge" (1839), in der Nationalgalerie, Berlin. Einer seiner bedeutendsten Protegés war Hermann Lungkwitz.

 

Von Adrian Ludwig Richters 240 Radierungen befinden sich etwa 140 in Sachsen, andere in Salzburg, Rom und der Campagna. Seine Individualität zeigt sich am deutlichsten in seinen 3000 oder mehr Zeichnungen.

 

Eines der berühmtesten Märchen seiner Zeit wurde vom Adrian Ludwig Richter illustriert, dabei handelt es sich um „Volksmärchen der Deutschen“, entstanden im Jahr 1842. Auch Liedersammlungen und Mappenwerke zeigen seine Arbeiten, so schaffte er es insgesamt mehr als 50 Bücher zu illustrieren.

 

Eine Augenkrankheit setzte der Ausübung seiner Kunst 1874 ein Ende, Adrian Ludwig Richter wurde 1877 pensioniert und starb am 19. Juni 1984, in einem Alter von 80 Jahren in der Nähe seiner Geburtsstadt Dresden.

 

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