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Leo Putz

 

Reproduktion nach Leo Putz - Selbstportrait Leo Putz wurde am 18. Juni 1869, in Merano, in Italien geboren. Sein Vater, Karl Putz, war der Bürgermeister von Merano.

 

Leo Putz begann sein Studium im Alter von 16 Jahren an der Akademie der bildenden Künste in München, wo er von dem Historienmaler Gabriel von Hackl unterrichtet wurde.

 

Überzeugt davon, dass er großes Talent hätte, schickte ihn sein Vater an die Académie Julian in Paris. Nach dem Militärdienst kehrte Leo Putz nach München zurück und studierte bei Paul Hoecker.

 

1897 eröffnete Leo Putz sein erstes Atelier. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Münchner Secession. Da er eine Zeit lang bei der Wochenzeitung, die „Jugend“ arbeitete, wurden viele seiner Bilder auf der Titelseite der Zeitschrift abgebildet. Während dieser Zeit war er auch als Werbegrafiker tätig und schuf zahlreiche Plakate im Jugendstil und Billboards, für die Moderne Galerie in München.

 

Die Staatsgalerie Dresden und die Neue Königliche Pinakothek erwarben 1903 viele Leo Putzs Werke.

 

Leo Putz wurde 1909 Ehrenbürger Bayerns, dies war eine Voraussetzung, um Professor zu werden, was er im selben Jahr auch noch wurde.

 

Zwischen 1909 und 1914 verbrachte Leo Putz seine Sommer auf Schloss Hartmannsberg, in der Nähe des Chiemgaus, um Freilichtmalerei zu üben. Während dieser Zeit nahm er mehrere Studenten auf, darunter den amerikanischen Künstler Edward Cucuel.

 

Reproduktion nach Leo Putz - AktLeo Putz schuf an diesem Ort seine bekanntesten Werke, wie die beiden Serien "Boat Pictures" und "Bathers". In beiden Fällen konzentrierte er sich auf die Darstellung schöner junger Frauen, was ein herausragendes Merkmal seiner frühen Arbeiten ist.

 

1913 heiratete Leo Putz die Landschaftsmalerin Frieda Blell. Er zog 1922 nach Gauting um, wo er ein Haus baute. 1929 folgte er und seine Familie einer Einladung und zog nach Brasilien.

 

Auf Wunsch von Lúcio Costa übernahm Leo Putz 1931 eine Professur an der Escola Nacional de Belas Artes.

 

Leo Putz starb am 21. Juli 1940 in Meran nach einer Operation.

 

Die Nachricht von seinem Tod wurde in Italien und Deutschland aus politischen Gründen unterdrückt, da er ein scharfer Gegner des Nationalsozialismus war.

 


Sie finden hier 83 Gemälde von Leo Putz

 

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