N-R - Okun Edward

Edward Okun

 

Edward Okun wurde am 21. September 1872 in der Nähe von Warschau, in Wólka Zerzenska geboren.

 

Edward Okun war Maler, Zeichner, Illustrator und Vertreter der symbolistischen Bewegung in der Kunst der Mloda Polska Periode.

 

Edward Okun begann seine künstlerische Ausbildung zwischen 1890 und 1891 bei Wojciech Gersons, in einer Zeichenklasse in Warschau. In den Jahren 1891 bis 1893 besuchte er die Kunstakademie in Krakau und lernte in den Ateliers von Ignacy Jablonski, Florian Cynk, Wladyslaw Luszczkiewicz, und Józef Unierzyski. 1893 setzte Edward Okun seine Studien in München in der Privatschule von Stanislaw Grocholski und später bei Anton Ažbé fort.

 

1894 ging Edward Okun nach Paris, wo er an der Académie Julian in den Ateliers von Constant, Collin und Laurens. 1897 kehrte er nach München zurück, um seine Malkünste an der Schule von Hollósy zu verbessern, und er lebte auch in Ungarn, wo Hollósy eine Künstlerkolonie gründete.

 

1898 ließ Edward Okun sich in Italien nieder, das für über zwanzig Jahre seine künstlerische Heimat wurde. Er lebte in Rom, reiste nach Anticoli Corrado, Capri, Amalfi und Sorrent und besuchte Venedig, Padua, Siena, Florenz und Ravenna. Er nahm auch am Leben der polnischen Künstler in Rom teil.

 

Zwischen 1901 und 1907 arbeitete Edward Okun als Illustrator bei der Warschauer Künstler- und Literaturzeitschrift Chimera. Ab 1906 malte er Zeichnungen für die Münchner Zeitschrift Jugend. Er schuf auch Illustrationen für Bücher, darunter für Kasprowicz im Jahr 1902, für Leopold Staff Piewów o Czynies, „Meister Twardowski: Fünf Lieder über die Tat“, in Lemberg, ebefalls 1902. Ab 1908 gehörte Okun zur Gruppe Odlam.

 

1921 ließ Edward Okun sich erneut in Warschau nieder und reiste beispielsweise nach Südeuropa und besuchte unter anderem Italien und Dubrovnik. Ab 1930 war er Dozent an der „W. Gerson School of Fine Arts“ in Warschau.

 

Edward Okun starb am 17. Januar 1945, in Skierniewice, Polen im Alter von 72 Jahren.

 

Hier finden Sie 55 Gemälde von Edward Okun