Morisot Berthe

Berthe Morisot

 

Berthe Morisot wurde am 14. Januar 1841 in Bourges, Frankreich geboren. Berthe Morisots Vater war ein hochrangiger Regierungsbeamter und ihr Großvater war der einflussreiche Maler des Rokoko, Jean-Honoré Fragonard.

 

Berthe Morisot und ihre Schwester Edma begannen bereits als junge Mädchen zu malen. Trotz dessen, dass Frauen offiziellen Kunsteinrichtungen, nicht beitreten durften, verdienten sich die Schwestern in Kunstkreisen Respekt für ihr Talent.

 

Berthe und Edma Morisot reisten Ende der 1850er Jahre, unter Joseph Guichard nach Paris, um Werke der alten Meister im Louvre zu studieren und um diese zu kopieren. Sie studierten auch bei dem Landschaftsmaler Jean-Baptiste Camille Corot, um zu lernen, wie man Außenszene malt.

 

Berthe Morisot arbeitete schließlich mehrere Jahre mit Corot zusammen und stellte ihre Arbeiten 1864 in der angesagten staatlichen Kunstausstellung aus. Ihre erste Ausstellung, war derart überzeugend, dass sie im darauf folgenden Jahr einen sehr viel besseren Platz für ihre Stücke zugewiesen bekam.

 

Im Jahr 1868, wurde Berthe Morisot durch den Künstler Henri Fantin-Latour, Edouard Manet vorgestellt. Die beiden bildeten eine dauerhafte Freundschaft und beeinflussten die Arbeit des jeweils anderen stark. Berthe Morisot wich Corot bald aus und schloss sich stattdessen Manet an, der einen eher unkonventionellen und modernen Ansatz hatte.

 

Berthe Morisot freundete sich mit den Impressionisten, Edgar Degas und Frédéric Bazille an. Durch den Umgang mit den neu gewonnenen Freunden, konnte sie nun, ihre Bilder in einer unabhängigen Ausstellung mit impressionistischen Gemälden zeigen, die Arbeiten von Degas, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir, Claude Monet und Alfred Sisley enthielten. Unter den Gemälden, die Morisot auf der Ausstellung zeigte, waren „Die Wiege“, „Der Hafen von Cherbourg“ und „Versteckspiel“.

 

Im Jahr 1874 heiratete Berthe Morisot Manets jüngeren Bruder Eugne, der ebenfalls Maler war. Die Ehe verschaffte ihr soziale und finanzielle Stabilität und so konnte sie ohne Schwierigkeiten, ihre Malerkarriere fortsetzten.

 

In der Lage, sich ganz ihrem Handwerk zu widmen, nahm Berthe Morisot jedes Jahr an den impressionistischen Ausstellungen teil, außer 1877, weil sie mit ihrer Tochter schwanger war.

 

Berthe Morisot starb am 2. März 1895, in einem Alter von 54 Jahren.



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