Hunter George

George Hunter

 

George Hunter wurde am 7. August 1977 in Rothesay, auf der Insel Bute, an der Westküste Schottlands, im Vereinigten Königreich geboren. Er wanderte jedoch 1892 mit seiner Familie nach Kalifornien aus.

 

George Hunter, der immer gerne zeichnete und skizzierte, verdiente seinen Lebensunterhalt als Illustrator, während er sich selbst das Malen beibrachte. Bis 1904 hatte George Hunter genug Geld gespart, um einen längeren Aufenthalt in Paris zu finanzieren. Er war sich der aufregenden künstlerischen Entwicklungen in Frankreich bewusst und wollte die Dinge aus erster Hand erfahren. Hunters erster Besuch in Frankreich trug dazu bei seinen Beruf als Illustrator hinter sich zu lassen, um Maler zu werden.

 

Als George Hunter 1907 nach Schottland zurückkehrte, musste er zunächst noch seiner Arbeit als Illustrator weiter nachgehen. Doch er malte nun bereits erste Bilder. Seine bis dahin noch kleinen Werke lassen noch den Stil niederländischer Meister erkennen und Stillleben waren Hunters häufigsten Motive. Erst als George Hunter 1914 Etaples an der Nordküste Frankreichs besuchte, begann sich sein koloristisches Talent zu entfalten.

 

Es ist nicht bekannt, wie Hunter und seine Arbeit, Alexander Reid bekannt wurden, aber diese Verbindung war der entscheidende Faktor für den Start von Hunters Karriere. Reid war von Hunters Werk beeindruckt genug gewesen, um ihm 1916 seine erste Einzelausstellung in seiner Galerie in Glasgow zu ermöglichen. Die Ausstellung fand Gefallen bei den Kritikern und noch wichtiger, die Verbindung mit Reid führte George Hunter in eine Gruppe von Gönnern ein, die ihn für die nächsten fünfzehn Jahre unterstützen sollten.

 

Diese finanzielle Sicherheit erlaubte es Hunter, Europa zu besuchen. Seine Reisen nach Italien über Paris in den Jahren 1922 und 1923 spiegelten in gewisser Weise die Besuche der anderen Colouristen in Frankreich vor zwei Jahrzehnten wider. George Hunter war auf der Suche nach kontinentaler Inspiration und ohne Zweifel kann man in den Stillleben und Landschaftsbildern, der Mitte der 20er Jahre entwickelten Werke, eine mutigere und intensivere Verwendung von Farbe sehen.

 

Obwohl George Hunter in den 1920er Jahren immer wieder krank wurde, stellte er 1923 in den Leicester Galleries in London, 1924 in der Galerie Barbazanges in Paris mit Peploe, Cadell und Fergusson und 1925 in den Leicester Galleries aus.

 

George Hunter starb am 7. Dezember 1931, in Glaskow im Alter von 54 Jahren.

 

 Hier finden Sie 139 Gemälde von George Hunter