Deakin Edwin

Edwin Deakin

 

Edwin Deakin, ein britisch-amerikanischer Künstler und Maler, geboren am 21. Mai 1838, wurde durch seine romantischen Landschaftsbildnisse bekannt. Auch die aus seinem Pinsel entsprungenen Stillleben werden als die großartigsten ihrer Art klassifiziert.

 

Edwin Deakin war Teil der Bewegung, die Szenen aus Chinatown in San Francisco bekannt gemacht hat.

 

Geboren wurde Edwin Deakin in Sheffield in England. Im jungen Alter von zwölf Jahren begann er eine Lehre in einem Unternehmen, welches Landschaftsbilder und Bilder von Blumen auf Möbeln im japanischen Stil fertigte.

 

Mit 18 war Edwin Deakin ausgelernter Landschaftsmaler. 1856 wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus und zog nach Chicago, da sein Vater dort einen Baumarkt eröffnete.

 

Am 21. Juni 1865 heiratete Edwin Deakin die 21-jährige Isabel Fox, die ebenfalls von England in die USA gezogen war. Ein Jahr später wurde ihr gemeinsamer Sohn, Oscar Edwin Deakin geboren, der ebenfalls ein talentierter Maler wurde, doch auf tragische Weise im Alter von 30 Jahren verstarb.

 

1870 zog Edwin Deakin mit seiner Familie nach San Francisco in Kalifornien. Hier baute er sich schnell und erfolgreich eine Kariere als Maler auf. Er stellte in vielen bekannten Ausstellungen, wie dem Graphic Club und dem Bohemian Club aus.

 

1874 stellte Edwin Deakin eine Tahoe-See-Szene an der Chicago Academy of Arts aus. Drei Jahre später trat er eine lange Europa-Reise an, die ihn hauptsächlich zurück nach England, nach Frankreich und in die Schweiz führte.

 

In Frankreich stellte Edwin Deakin im Pariser Salon aus. Im Mai 1879 kehrte er nach San Francisco zurück. In den folgenden Jahren reiste er immer wieder nach Europa und stellte in großen Ausstellungen dutzende Werke aus, die mit großer Begeisterung empfangen wurden.

 

Mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern baute Edwin Deakin eine große Residenz mit angrenzender Galerie in der Universitätsstadt Berkeley, in der Nähe der berühmten Bucht von San Francisco.

 

Zu dieser Zeit besaß Edwin Deakin immer noch ein kleines Verkaufsbüro in der Innenstadt von San Francisco, von wo aus er seine Werke weiter an Auktionen vergab und in privaten Galerien ausstellen ließ.

 

Ab 1907 half Edwin Deakin seinem Bruder mit Design und Dekoration seines Studios in Berkeley, welches die erste Raststätte der California School of Arts and Crafts, heute California College of the Arts, wurde.

 

Seine unzähligen Darstellungen des großen San Francisco-Erdbebens und -Feuers 1906 erhielten große Aufmerksamkeit. Er baute seine Galerie in Berkeley aus, sodass sie an drei Tagen pro Woche von interessierten Besuchern begutachtet werden konnte.

 

Zum Zeitpunkt Edwin Deakins Tod, am 11. Mai 1923, war er erneut britischer Staatsbürger. Seine Werke werden bis heute noch regelmäßig ausgestellt.


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