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Canaletto

 

Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto, wurde am 7. Oktober 1697 in Venedig geboren und war ein italienischer Verduten- und Landschaftsmaler, sowie Typograf und Graveur. Sein Vater war der Maler Bernardo Canal, bei dem er mit seinem Bruder seine Lehre als Theatermaler absolvierte.

 

Canaletto war nach einem Aufenthalt in Rom so fasziniert von der Stadt und den Bewohnern, dass er anfing dessen Landschaft zu malen. Dabei liess er sich von anderen italienischen Landschaftsmalern inspirieren, wie zum Beispiel Giovanni Pannini.

 

Als er nach Venedig zurueckkehrte schuf er das beruehmte Gemaelde Cortile dello scalpellino in den Jahren 1726 bis 1730, durch welches er bekannt wurde.

 

In dieser Zeit lernte Canaletto Luca Carlevarijs kennen, ein venezianischer Landschaftsmaler. Er malte grosse Landschaftsbilder der Kanaele in Venedig und des Dogenpalastes, wie zum Beispiel Il Canal Grande e la chiesa di Santa Maria della Salute im Jahre 1730 und Il Bucintoro al Molo il giorno dell'Ascensione zwei Jahre spaeter. In dieser Zeit schuf Canaletto ausserdem die Werke Il Pallazo Ducale e piazza san Marco und die Veduta del Canal Grande.

 

Canaletto nahm manchmal historische Begebenheiten und staedtische Festlichkeiten in einem impressionistischen Stil mit in seinen Gemaleden auf.

 

Canaletto begab sich 1746 nach England aufgrund des hohen Interesses und blieb dort bis 1755. Die dort fertig gestellten Bilder zeigen ebenfalls weite Landschaften, beispielsweise die Bruecke von Westminster und das Northumberland House. Allerdings verloren Kritiker ihr Interesse an seinen Werken, da sein Stil diesmal ueberladend und wie eine maschinelle Reproduktion wirkte. Es schien, als muesse Canaletto sein Talent in der Oeffentlichkeit demonstrieren, damit niemand ihn fuer einen Betrueger hielt.

 

Nachdem er zurueck nach Venedig ging wurde er 1763 in die Accademia eingeladen. Canaletto blieb dort bis zu seinem Tod am 19. April 1768.

 

Canalettos Werke wurden weiterhin wertgeschaetzt und verkauft, sein Erbe wurde unter seinen Schuelern, wie beispielsweise Michele Marieschi, Francesco Guardi, Guiseppe Bernardino Bison und Bernardo Bellotto, aufgeteilt.