Bischoff Franz

Franz Albert Bischoff

 

Franz Bischoff wurde am 14. Januar 1864 in Steinschönau in Österreich (heute: Kamenický Šenov, Tschechische Republik) geboren und war ein amerikanischer Künstler.

 

In seiner frühen Ausbildung in Europa konzentrierte Franz Bischoff sich auf angewandtes Design, Keramikdekorationen und Aquarell. Als Jugendlicher wanderte Franz Bischoff in die USA aus, wo er schließlich eingebürgert wurde. Nach seiner Ankunft in den USA arbeitete er unter anderem in New York, Fostoria, Ohio und Michigan.

 

In Detroit und Dearborn feierte Franz Bischoff großen Erfolg als Porzellanmaler, als Hersteller von Keramikglasuren und als Lehrer der Aquarellmalerei.

 

Franz Bischoff entschied im Jahre 1900 nach Kalifornien zu reisen, rund sechs Jahre später ließ er sich in der Nähe von Los Angeles nieder. Er begann kurz danach mit der Planung und dem Bau eines großen Hauses im italienischen Renaissance-Stil in Pasadena, welches nach dessen Beendigung 1908 auch sein Atelier wurde.

 

Am 5. Februar 1910 fand in ebendiesem Studio das zweite Treffen des California Art Club statt, bei dem Franz Bischoff eines der ersten Mitglieder war. Auch Carl Oscar Borg und William Wendt waren bei diesem Treffen anwesend.

 

Nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges verbringt Franz Bischoff mehr Zeit mit der Leinwandmalerei und weniger mit der Keramikmalerei. Beispielsweise malte er lokale Küstenlandschaften, lokale Farmen, Fischerhäfen und Szenen der Sierra Nevada und der Berge von Utah, unter anderem auch der Zion National Park.

 

Franz Bischoff versuchte in seinen Werken das brillante Licht und die vielfältigen Landschaften der Gegend einzufangen. Kritiker bemerkten später, dass einige seiner Werke Züge des Expressionismus und Fauvismus aufzeigten.

 

Im Jahre 1912 reiste Franz Bischoff nach London, Paris, München, Neapel und Rom.

 

Franz Bischoff gewann 1924 den Huntington Prize des California Art Clubs.

 

Heute können seine Werke unter anderem im Laguna Beach Museum of Art, der Gardena High-School Sammlung, dem Oakland Museum und dem Terra Museum of American Art in Evanston gefunden werden.

 

Franz Bischoff starb am 5. Februar 1929 in South Pasadena an Herzversagen.



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