Barraud François

François Barraud

 

François Barraud wurde am 24. November 1899 in La Chaux-de-Fonds geboren und war ein Schweizer Maler. François Barraud wird der Neuen Sachlichkeit, die Rückbesinnung auf die Welt des Sichtbaren, zugeordnet.

 

François Barraud war der zweitälteste von vier Brüdern namens François, Aimé, Aurèle und Charles, die selbst Künstler, professionelle Gipser und Hausmaler waren.

 

Nach dem Abschluss seiner Ausbildung als Gipser und Maler besuchte François Barraud zusammen mit seinen Brüdern seit 1911 Abendkurse an der École d'art appliqué für Zeichnen und Modellieren.

 

m Jahre 1919 wurden François Barrauds Bilder in La Chaux-de-Fonds ausgestellt, außerdem nahm er an der Nationalen Ausstellung der Schönen Künste in Basel teil.

 

1922 verließ François Barraud die Schweiz und ging nach Reims in Frankreich, wo er zwei Jahre lang als Maler arbeitete. 1924 heiratete François Barraud die Französin Marie, welche später als Model in einigen seiner Bilder vorgestellt wurde.

 

Um 1924 oder 1925 arbeitete François Barraud in Paris als Künstler und Handwerker. Er studierte während seines Aufenthaltes in Paris an der École du Louvre, wo er unter dem Einfluss der alten flämischen und französischen Meister eine präzise, realistische Malweise entwickelt hatte. François Barraud malte überwiegend Stillleben, weibliche Portraits und Akte, darunter mehrere Doppelportraits von sich selbst und seiner Frau Marie.

 

Anschließend hielt François Barraud sich einige Zeit in Reims, Leysin, Vevey und La Chauxde-Fonds auf, bis er sich nach einer erfolgreichen Ausstellung in der Galerie Moos in 1931 in Genf niederließ.

 

François Barraud hatte sein ganzes Leben lang mit Krankheitsphasen zu kämpfen und starb am 11. September 1934 in Genf im Alter von nur 34 Jahren an Tuberkulose.

 

François Barrauds Werke werden unter anderem im Musée des Beaux-Arts in La Chaux-de-Fonds, im Coninx Museum in Zürich und in der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte in Winterthur ausgestellt. Er orientierte sich in seiner Kunst an der sichtbaren Welt und grenzte sich somit ganz bewusst von den Expressionisten oder den Dadaisten ab.


Hier finden Sie 46 Gemälde von François Barraud