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Paul Klee
*geboren am 18. Dezember 1879
+gestorben am 29. Juni
1940
war ein Schweizer Maler mit deutscher Staatsbürgerschaft. Paul
Klee war in seiner Arbeit unter dem Einfluss vieler verschiedener Kunststile,
einschließlich Expressionismus, Kubismus und Surrealismus. Er und
sein Freund, der russische Maler Wassily Kandinsky, waren auch berühmt,
daß sie am Bauhaus, der Schule für Kunst und Architektur unterrichteten.
Leben und Arbeit
Paul
Klee war in Münchenbuchsee (in der Nähe von Bern)in der
Schweiz in eine Musikerfamilie geboren - sein Vater, Hans Klee, war ein
deutscher Musiklehrer am Hofwil Lehrerseminar in der Nähe von Bern.
Paul Klee fing schon jung mit Malerei und Musik an. Mit sieben begann
er Geige zu spielen und mit acht erhielt er von seiner Großmutter
einen Kasten mit Kreide und wurde von ihr ermutigt oft damit zu zeichnen.
Paul Klee hätte sowohl als Musiker wie auch als bildender Künstler
seinen Weg als Erwachsener machen können. In seinen frühen Jahren
wollte Paul Klee Musiker werden, aber später entschied er sich doch
für die bildenden Künste. Paul Klee studierte Kunst an der "Akademie
der Schönen Künste" in München, zusammen mit Heinrich
Knirr und Franz von Durchstochen. Nach einer Reise nach Italien, richtete
er sich in München ein, wo er Wassily Kandinsky, Franz Marc und andere
Avantgardisten traf und sich dem "Blaue Reiter" anschloß.
Hier traf Paul Klee auch die bayerische Pianistin Lilie Stumpf, sie heirateten
und hatten einen Sohn genannt Felix Paul.
1914 besuchte Paul Klee mit August Macke und Louis Moillie Tunesien und
war durch die Qualität des Lichtes dort beeindruckt, er schrieb,
"Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat
mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen
Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler." Paul Klee
besuchte auch Italien (1901) und Ägypten (1928), beide beeinflussten
seine Kunst außerordentlich. Klee war einer der "Blauen Vier",
mit Kandinsky, Feininger und Jawlensky. 1924 stellten sie zusammen
in den USA aus. Klee beeinflusste die Arbeit vieler anderer bekannter Künstler
des des 20. Jahrhunderts.
Paul Klee arbeitete mit vielen verschiedenen Malmedien, Ölfarbe,
Wasserfarben, Tinte und mehr. Häufig kombinierte er sie sie in seinen
Arbeiten. Er ist vielfach mit dem Expressionismus, Kubismus und Surrealismus
assoziert worden, aber seine Bilder sind schwierig zu klassifizieren.
Sie haben häufig eine zerbrechliche kindliche Qualität, spielen
oft Dichtung, Musik und Träume an und schließen manchmal Wörter
oder Musiknoten ein. Die späteren Arbeiten sind durch spinnen-, hieroglyphenartige
Symbole bemerkenswert, die er als "eine Linie für einen Spaziergang
nehmen" beschrieb.
Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem Paul Klee für die deutsche Reichsarmee
Tarnung auf Flugzeuge malte, unterrichtete Klee zuerst am Bauhaus und
von 1931 an der Düsseldorf Akademie. 1933 wird seine Kunst von den
Nazis als "entatete Kunst" qualifiziert und Klee gezwungen seine
Lehrtätigkeit zu beenden. Die "entartete Kunst"-Ausstellungskataloge
hatten die Arbeit Klees sogar "die Arbeit eines kranken Geistes"
genannt.
Komponist Gunther Schuller machte sieben Arbeiten Paul Klees in seinen
"Sieben Studien nach Themen von Paul Klee" unsterblich. Die
Studien beruhen auf einer Reihe von Arbeiten, "Alter Klang",
"Abstraktes Terzett", "Kleiner Blauer Teufel", "Zwitschernde
Maschine", "Arabisches Dorf", "Ein unheimlicher Moment"
und "Pastorale".
Ein anderes Bild Paul Klees, "Angelus Novus", war der Gegenstand
eines interpretierenden Textes durch den deutschen Philosophen und Literaturkritiker
Walter Benjamin: Darin schlägt Benjamin vor, dass der im Bild gezeichnete
Engel den Fortschritt in der Geschichte illustrieren solle. 1933 kehrte
Paul Klee in die Schweiz zurück; 1935 begann er die Symptome einer
Krankheit zu bemerken, welche nach seinem Tod als Sklerodermie diagnostiziert
wurde. Der Fortschritt seiner tödlichen Krankheit kann an den Werken,
die er in seinen letzten Jahren schuf, festgestellt werden.
Paul Klee starb 1940 in Muralto, Schweiz, ohne die schweizerische Staatsbürgerschaft
erhalten zu haben. Die schweizerischen Behörden akzeptierten Paul
Klees Gesuch schließlich sechs Tage nach seinem Tod. Als Paul Klee
mit sechzig starb, hinterließ er mindestens 8926 Kunstwerke. Die
Inschrift auf seinem Grabstein lautet "Diesseitig bin ich gar nicht
faßbar, denn ich wohne grad so gut bei den Toten wie bei den Ungeborenen.
Etwas näher dem Herzen der Schöpfung als üblich und noch
lange nicht nahe genug." Heute kann ein Bild von Paul Klee mehrere
Millionen erzielen.
Ein Paul Klee gewidmetes Museum wurde vom italienischen Architekten Renzo Piano in Bern gebaut. Das "Zentrum Paul Klee" wurde im Juni
2005 eröffnet und nimmt eine Sammlung von ungefähr 4000 Arbeiten
Paul Klees auf. Eine andere wesentliche Sammlung der Arbeiten Klees ist
im Besitz des Chemikers und Dramatiker Carl Djerassi und ist im San Francisco
Museum der Modernen Kunst ausgestellt.
oidahabara
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Referenzen |
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Detail |
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Alle Reproduktionen sind mit der Hand und bester Ölfarbe auf hochwertiger Künstlerleinwand gemalt. |
Formate - Originale |
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