Henri Rousseau
Henri Julien Félix Rousseau war der bedeutendste französische
Maler der naiven Malerei. Seine Bilder sind durch das Vermischen von Realität
mit Traum kennzeichnend.
Henri Rousseau, am 21. Mai 1844 in Laval geboren, war kein sehr
guter Schüler, der seine höhere Schulausbildung abbrach um beim
Militär zu dienen.
Danach war Henri Rousseau als Beamter in verschiedenen Positionen tätig,
bevor er seine Liebe zur Kunst entdeckte. Diese Leidenschaft konnte er
anfangs allerdings nur neben seinem Beruf ausüben.
Seit 1880 fertigte Henri Rousseau verschiedene Werke im naiv-realistischen
Stil an. Fünf Jahre später ging er in den Ruhestand um der Malerei
noch mehr Zeit widmen zu können.
In einem Schreibwarenladen fing Henri Rousseau an seine Bilder zu verkaufen,
bis zu seiner ersten Ausstellung im Salon des Indépendants.
Seine größten Erfolge konnte Henri Rousseau mit den "Dschungelbildern"
(1891-1910) erzielen, was ihm auch große internationale Beachtung
schenkte. Bald schon wurde er als Genie gefeiert.
Um 1900 gründete er seine eigene Kunstschule in Paris, bevor er
am 2. September 1910 starb.
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