George Braque
George Braque wird am 13. Mai 1882 in einem Vorort von Paris geboren
und gilt als ein Hauptvertreter des Kubismus.
George Braque macht eine Lehre zum Dekorationsmaler, schreibt
sich 1902 in die Académie Humbert ein und beginnt 1904 zu malen.
Von Matisse und Derain ist er so beeindruckt, dass er den fauvistischen
Stil aufnimmt. Fauves, seine Begegnung mit Picasso und die Entdeckung
Cézannes lassen George Braque formanalytische Versuche starten.
Picasso und George Braque begründen den Kubismus: Die klassische
Phase teilt sich in analytische und synthetische Periode.
Wichtigstes Stilelement ist die Zerlegung und Analyse eines Gegenstandes
auf seine Grundformen. Realitätsbezug geht verloren, Farb- und Formstrukturen
dominieren die Bilder.
George Braque nimmt am Ersten Weltkrieg teil, wird verwundet und kommt
1917 nach Paris zurück, wo er den Rest seiner Lebenszeit verbringt.
Ab 1920 zeichnet George Braque sich durch eine realitätsbezogenere
und malerischere Technik aus. Der Zweite Weltkrieg lässt den Maler
eher nüchterne Werke produzieren.
Am 31. August 1963 stirbt George Braque.
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