Echte handgemalte Ölgemälde - keine Drucke! Reproduktionen, Bilder von Albrecht Dürer |
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Albrecht Dürer
Er wurde in Nürnberg geboren. Seine Familie kam aus Ungarn, mit Familiennamen Thürer, die sich in Nümberg in der Mitte des 15. Jahrhunderts niedergelassen hat und den Familiennamen auf Dürer änderte. Sein Vater, auch Albrecht genannt, war ein Goldschmied und heiratete 1468 Barbara, die Tochter des berühmten Kupferstechers Hieronymus Helfer. Sie hatten achtzehn Kinder, von denen Albrecht und Hans Dürer, berühmte Künstler wurde. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Dürer zum Hauptmaler der Stadt, Michael Wolgemut, Schöpfer kleinerer Arbeiten im späten gotischen Stil, in die Lehre gegeben. Dürer lernte unter Wolgemut nicht nur malen, sondern auch das Holzschnitzwerk und elementare Grundlagen des Kupferstechens. 1490, am Ende seiner Lehre, ging er auf Wanderschaft. 1492 kam er in Basel an, um in der Werkstätte des bekannten Malers und Kupferstechers Martin Schongauer zu studieren. Dort hatte er zweifellos etwas Übung sowohl im Kupferstechen, als auch im Holzschnitt. Er war danach wieder Am 9. Juli 1494 heiratete Dürer Agnes Frey, die Tochter eines lokalen Großhändlers. Bald danach reiste er nach Italien, seine Frau in Nürnberg lassend. Er ging nach Venedig. Seine Zeichnungen und Stiche zeigen den Einfluß vorhandener norditalienischer Arbeiten von Mantegna, Antonio Pollaiuolo, Lorenzo Di Credi. Um 1495 muss Dürer nach Nürnberg zurückgekehrt sein, wo er gelebt und in den nächsten zehn Jahren gearbeitet zu haben scheint und die meisten seiner bemerkenswerten Drucke erzeugt hat. Während der ersten paar Jahre von 1495 an, arbeitete er nach den bestehenden germanischen und nördlichen Formen, war aber für die Einflüsse der Renaissance offen. Seine besten Arbeiten in dieser Periode waren Holzschnitte, u.a. seine berühmte Reihe von sechzehn großen Entwürfen für die Apokalypse. Um 1504-1505 schnitzte er die ersten siebzehn eines Satzes, der das Leben der Jungfrau Maria illustrierte. Im feinen und teuren Kupferstich bildete Dürer sich selbst aus. Er versuchte kleine Sujets in der Größe seiner Holzschnitte, produzierte aber mehrere Madonnen und einfache Stücke. Der Venezianische Künstler Jacopo de Barbari, den Dürer in Venedig getroffen hatte, kam 1500 eine Zeit lang nach Nürnberg. Er beeinflusste Dürer mit neuen Entwicklungen in Perspektive, Anatomie und Proportionen, auf welche Dürer seine eigenen Studien aufbaute. Eine Reihe von noch vorhandenen Zeichnungen zeigt Dürers Experimente, bis zum berühmten Holzschnitt von Adam und Eva (1504). Zwei oder drei andere technische Meisterwerke wurden bis 1505 produziert, als er einen zweiten Besuch in Italien machte.
In der ersten Periode erzeugte er, was als seine vier besten Arbeiten in der Malerei gelten - Adam und Eva (1507), Jungfrau mit Iris (1508), das Altarbild die Aufnahme der Jungfrau (1509), und die Auf seiner vierten und letzten Reise, mit seiner Frau 1520, produzierte er zahlreiche Zeichnungen mit dem Silberstift, Kreide oder Kohle. Zurück in Nürnberg begann er die Arbeit an einer Reihe von religiösen Bildern. In seinen letzten Jahren entstanden keine großen Werke mehr, da sich Dürer vermehrt der Kunsttheorie widmete. Am 6. April 1528, kurz vor seinem siebenundfünfzigsten Geburtstag, starb Dürer überraschend an den Folgen einer Malaria-Erkrankung.
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